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Allgemeine Anleitungen für Elfen- Figuren aus Karton

 

 

 

 

 

Anleitung Elfen

Auf denVorlagenbogen finden Sie die Zeichnungen aller erforderlichen Teile der Elfenfiguren, sowie Angaben zu Papieren, Stifte und Klebstoffen.

Alle mit einem d gekennzeichneten Teile werden doppelt ausgeschnitten, damit sie später beim Zusammenkleben genau aufeinander passen.

1x bedeutet, dass dieses Teil nur einmal benötigt wird.

2x d - dieses Teil wird 2x doppelt benötigt.

 

 

In der schriftlichen Anleitung wird die Reihenfolge der Arbeitsschritte aufgelistet.

Für die Herstellung aller Elfen

benötigen Sie folgende

Materialien, Hilfsmittel und Werkzeuge:

- Künstlerkarton in den entsprechenden         Farben

- Strohseide der entsprechenden Farbe

- Bleistift und Radiergummi,

- Buntstift rot

- Fineliner schwarz

- Lackstift weiß

- Schere

- Cutter

- flüssiger Klebstoff und Klebestift

- Aufhängefaden

 

 

Für einzelne Elfen werden zum Beispiel weitere Stifte/ Farben benötigt. Die Angaben finden Sie auf dem jeweiligen Vorlagenbogen.


Unverzichtbar für mich bei Arbeiten mit Klebern ist das auf dem Bild gezeigte Radiergummi.

Besonders bei sehr kleinen Klebeflächen, wie bei der Herstellung der Elfen erforderlich, passiert es sehr leicht, dass der verwendete Klebstoff hervorquillt und die Arbeit verunziert.

 

 

 

Deshalb liegt neben meiner Arbeit immer ein solches Radiergummi griffbereit. Man kann mit diesem den überschüssigen Klebstoff, wenn er noch feucht ist, leicht abradieren, ohne das empfindliche Papier zu beschädigen.

Ein großer Vorteil, wenn man Wert auf sauberes Arbeiten legt!

Ich habe bisher kein anderes Radiergummi gefunden, das für  meine Arbeiten geeigneter wäre.


Das Kopieren der Vorlagenzeichnung

Befestigen Sie die Vorlagenzeichnungen mit einem Klebestift flächig auf einem Kartonrest und schneiden sie mit einer scharfen Schere exakt auf der Linie aus.

Beim Flügel sollten Sie vorzugsweise die innen liegenden Felder zuerst heraus schneiden.

Das Ausschneiden der Teile

Übertragen Sie die Umrisse der Schablone auf den doppelt gelegten Karton.

Beginnen Sie mit dem Schneiden an der geschlossenen Seite des Kartons. So bleiben die beiden Häften während des Ausschneidens länger gut aufeinander liegen und Sie erhalten zwei exakt aufeinander passende Ausschnitte.

Das Herstellen der Flügel

Bestreichen Sie die Strohseide flächig mit einem Klebestift und legen dann die beiden Flügel auf das Papier. 

Fahren Sie mit der Rückseite eines Prägestiftes, einer Stricknadel oder ähnlicher Hilfsmittel die ausgeschnittenen Stege und den Außenrand nach und drücken somit den Karton auf die Strohseide.

 

Lassen Sie diese Arbeit trocknen und schneiden dann die Außenränder der Flügel mit der Schere nach. Auf den Vorlagenzeichnungen ist diese Schnittlinie mit einer gestrichelten Linie markiert.

 


Möchte man Strohseide mit Klebstoff  auf anderen Papieren befestigen, eignet sich dazu in der Regel am besten der Kleber eines Klebestiftes. Ich habe da einige ausprobiert und es funktioniert mal besser mal schlechter.

 

Irgendwann bin ich beim Klebestift von scott gelandet und er verbindet nach meiner Erfahrung die Strohseide am besten mit anderen Papieren.

 

 

 

 

Er ist geschmeidig genug, um das zarte Papier nicht zu beschädigen und trocknet bei gleichmäßiger Verteilung leicht glänzend, ohne Rückstände auf.

Auch für andere transparente Papiere ist dieser Kleber sehr gut geeignet.

 

 


Das Gesicht der Elfe

Zeichnen Sie zunächst mit einem      Fineliner  die Augen zu beiden Seiten des Gesichts ein.

Augenbrauen und Mundwinkel werden mit  mit einem Bleistift leicht gezeichnet.

Die Wangen leicht mit einem roten Buntstift   einfärben.

 

 

Wenn der Fineliner gut getrocknet ist,    können Sie mit einem Lackstift die 

Lichtpunkte in die Augen setzen.

 

Tipp: Sollten Sie keinen weißen Lackstift zur Verfügung haben, können Sie den Lichtpunkt alternativ mit Deckweiß aus dem Tuschkasten eintragen. Hierzu können Sie zum Beispiel gut einen Zahnstocher oder eine Nadel verwenden.

 

Probieren Sie diese Arbeitsschritte am besten zuvor auf einem Kartonrest aus und bemalen Sie das Gesicht, bevor Sie die anderen ausgeschnittenen Teile am Körper befestigen.

Das Zusammenfügen der Figur

Die schriftliche Anleitung listet die Reihenfolge auf, in der die Teile zusammengesetzt werden. 

Die gepunkteten, bzw. gestrichelten Linien helfen Ihnen dabei, die richtige Plazierung zu finden.

In der Regel sollten Sie zunächst alle Teile einer Seite anbringen. Dann die Figur umdrehen und die zweite Seite zusammensetzen. 

Der Zeichnung können Sie auch entnehmen, an welcher Stelle der doppelt gelegte Aufhängefaden angebracht werden sollte. 

 


Die Auswahl des Materials, der Hilfsmittel und Werkzeuge sind entscheidend für das Gelingen und das Erscheinungsbild der filigranen Papierfiguren.

 

Für die Herstellung der kleinen Elfenfiguren verwenden wir in der Regel Künstlerkarton in der Stärke 160g/qm. Solche Papiere erhält man von verschiedenen Herstellern in gut sortierten Fachgeschäften.

 

Der Vorteil dieser Kartonsorte in Bezug auf die Herstellung der Elfen liegt hier insbesondere darin, dass er geschmeidig und biegsam genug ist, um auch kleinste Teile der Figur doppelt ausschneiden zu können.

 

Wir verwenden in der Regel den Künstlerkarton Mi-Teintes, des Herstellers Cancon.

Seine schöne Prägung verleiht den Arbeiten ein edles Erscheinungsbild und er ist in vielen schönen Farben erhältlich.

Hervorzuheben ist, dass Canson Mi- Teintes hoch lichtecht ist!

Bei einigen Anbietern sind außer den Bogen in 50 x 65 cm auch Sortimente in DIN A 4 erhältlich.

Zur Erweiterung unserer Farbpalette nutzen wir gelegentlich den Tonzeichenkarton von Canson. Auch er besitzt eine gute Lichtbeständigkeit.

 

 

 


Anleitung Windlicht

Alte Weckgläser oder ähnliche gebrauchte Aufbewahrungsgläser kann man ganz leicht in ein schönes Windlicht verwandeln. 

Zum Bemalen verwende ich hier am liebsten lösungsmittelfreie Stifte, die gut decken. Diese Sorte wird inzwischen von etlichen Firmen angeboten.

Besonders gut gefallen mir die Stifte von Posca und z.B. auch die Acrylic Water based von Montana Markers.

 

 

 

Bevor man mit dem Bemalen beginnt, sollte man die Glasfläche unbedingt gründlich reinigen. Das geht meiner Erfahrung nach am besten mit Essigessenz. 

 

Wer nicht frei Hand malen möchte, kann mit Klebestreifen eine Malvorlage an der Innenseite des Glases befestigen. 

 

Die Farbe der genannten Stifte trocknet relativ schnell. Trotzdem sollte man ein wenig aufpassen, dass die frisch gemalten Linien nicht verwischen. Sind diese trocken, kann man das die gezeichneten Linien unbedenklich berühren. Starke Reibung sollte man allerdings vermeiden. 

 

Aus diesem Grund haben wir zum Schluß die Farbe auf unseren bemalten Gläsern auch fixiert. 

Grundsätzlich eignet sich hierzu ein nicht wasserlöslicher Überzug. 

AcrylLack oder -Spray müsste eigentlich gehen, habe ich aber noch nicht ausprobiert. Deshalb bitte vorher auf einem Probestück ausprobieren, ob sich der gewählte Lack eignet.

Wir haben für die Fixierung der Farbe, Aquarellfirnis zum Sprühen verwendet. Dieses Material habe ich bisher nur von der Fa. Schmincke ausprobiert.

Wenn man möchte, kann man den noch feuchten Sprühlack mit feinem Glitter aufpeppen.

Wir haben bei unseren Projekten, die Firnis gut trocknen lassen und abschließend eine leichte Schicht mit ganz feinem Glitterlack aufgesprüht. Hierzu eignet sich GLITTER EFFECT  COAT von MONTANA.CANS.

Viel Spaß!

 

 

Anleitung Kosmetikbehälter

Auch für diese hübschen kleinen Dosen haben wir bereits gebrauchte Behältnisse verwendet.

 

Also, bevor der nächste alte Kosmetikbehälter in den Abfall wandert, bitte überlegen, ob man ihn nicht doch noch gebrauchen kann. 

Kleine Geschenke für liebe Freunde kann so sehr originell verpacken, oder man macht sich selbst eine Freude und verwahrt nützliche kleine Dinge, wie Büroklammern, Gummibänder oder ähnliches darin.

 

Zunächst einmal muss auch hier eine gründliche Reinigung stattfinden. Eventuell vorhandene Klebeschilder oder Banderolen sollten abgelöst, ggf. vorhandene Klebstoffreste entfernt werden. Notfalls muss man hier zu Terpentinersatz greifen, oder einem Klebrestelöser (z.B. von Uhu).

Zuletzt entferne ich etwaige Fettreste mit Essigessenz.

 

Nun wird das ausgesuchte Objekt zunächst grundiert. Hier muss man ein wenig ausprobieren, welche Farben sich für diesen Arbeitsvorgang eignen. Das hängt immer auch von der Beschaffenheit des Grundmaterials ab.

 

Ich bevorzuge lösungsmittelfreie Farben, aber das gelingt bei dieser Arbeit nicht immer wirklich gut. Bei vielen Acrylfarben müssen mehrere Schichten aufgetragen werden, um einen gleichmäßigen Untergrund zu erhalten. 

Im meinem Vergleich haben sich hier die Farben "Maya Gold", der Fa. Viva Decor GmbH und "Metallic Acryl Craft Paint" von der Fa. Martha Stewart Crafts als die geeignesten heraus gestellt.

Einfacher zu handhaben finde ich die allerdings Farbe für flüssige Vergoldung, welche aber leider nicht lösungsmittelfrei ist. 

Als durchschlagend gut und als sehr ergiebig habe ich die in mehreren Tönen erhältlichen Farben "Dorure Liquid" der französischen Fa. LEFRANCE & BOURGEOISE erlebt. Aber auch hier heißt es: Erst einmal ausprobieren. Was für den einen Untergrund gut ist, muss sich noch lange nicht für einen anderen eignen.

Damit es hier keine Enttäuschungen gibt- denn alle die genannten Farben sind nicht gerade günstig zu erwerben- werde ich demnächst in einer Liste aufführen, für welche Behältnisse ich welche Farben genommen habe.

Die oben gezeigten Behältnisse wurde alle mit der zuvor genannten flüssigen Vergoldung (Farbton Silber) grundiert.

Da diese Farbe, wie bereits erwähnt, Lösungsmittel enthält, muss man Pinselreiniger oder Terpentinersatz bereithalten, um verwendete Pinsel zu reinigen.

 

Ich benutze für die Grundierung  solcher Gegenstände allerdings eher selten Pinsel, sondern tupfe die Farbe mit einem Schwamm auf.

In der Regel lässt sich so die Farbe sehr viel gleichmäßiger auf dem Untergrund verteilen. Außerdem erspare ich mir die Verwendung von Pinselreiniger, weil ich für das Auftupfen der Farbe, kleine Schaumstoffreste verwende, die nach dem Gebrauch gleich entsorgt werden. Gummihandschuhe sind für eine solche Arbeit natürlich ratsam. 

 

Der aufgetragene Lack sollte sehr gut durchgetrocknet sein, bevor die Motive mit einer lösungsmittelfreien Farbe aufgetragen werden. Ich verwende hier am liebsten die Stifte von Posca, weil sie die Farbe sehr gut deckend abgeben. 

 

Wenn man mag, kann man das gut durchgetrocknete Motiv zur Sicherheit noch zusätzlich fixieren. (siehe Windlichter)

 

Und nun heißt es fleißig Dosen sammeln. Wer weiß, was man damit noch einmal alles machen kann.